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Es lässt sich nicht leugnen, dass der Immobilienmarkt in Spanien volatil war und scheinbar mehrere Höhen und Tiefen hatte. Eine Konstante in dem letzten zehn Jahrzehnt ist nichtsdestotrotz die allgemeine Verbesserung des Immobiliensektors in Marbella, die wiederum dazu beigetragen hat, das ganze Land aus der tiefen Rezession herauszuführen. Werfen wir einen Blick auf den Immobilienmarkt in Marbella und auf das, was insgesamt an der Costa del Sol geschieht.

Es ist kaum zu glauben, dass der Immobiliencrash vor über 10 Jahren stattfand; ein Zusammenbruch, der das Land in eine tiefe Verschuldung und eine entsetzlich hohe Arbeitslosigkeit führte. Aber so wie das alte Sprichwort sagt: „Was hochgeht, muss auch wieder runterkommen, und umgekehrt, was runtergeht, kommt auch wieder hoch“, können wir ohne Zweifel sagen, dass der Immobilienmarkt in Spanien, insbesondere im Süden Spaniens, wieder in vollem Gange ist.

Zurzeit gibt es entlang der Costa del Sol mehr als 250 neue Bauprojekte und etwa 11.000 Wohnungen (Wiederverkäufe) zum Verkauf. Der spanische Wohnungsmarkt ist von 2008 bis 2019 mit positiven Ergebnissen gewachsen, hatte jedoch seine großen Höhen und Tiefen, wie sich jeder vorstellen kann. Unter anderem aufgrund illegaler Bauten und des internationalen Bankensektors, der nicht auf ausgelagerte Kredite achtete, ging der Markt aufgrund einer Wirtschaftskrise zurück.

 

Die Phase nach dem Immobiliencrash

Kurz nach dem Platzen der Immobilienblase und dem anschließenden Absturz standen buchstäblich Tausende von Häusern leer. Dies führte dazu, dass der Wert der Häuser abnahm, wodurch die Preise des Immobilienmarktes im Allgemeinen sanken. Es bedeutete auch, dass nur sehr wenige es sich leisten konnten, ein Haus zu kaufen oder einen Kredit zurückzuzahlen, was dazu führte, dass viele weitere Häuser leer standen – was wiederum dazu beitrug, dass die Preise kontinuierlich nach unten gedrückt wurden.

 

Immobilienentwicklung, Erneuerung und Interesse von ausländischen Käufern

Nach dem Zusammenbruch begann sich vieles zu ändern, und nach einigen Jahren, hauptsächlich zwischen 2012 und 2014, begannen Immobilieninvestoren die Costa del Sol und Andalusien im Allgemeinen ins Visier zu nehmen. Die Gebiete von Marbella, insbesondere der Luxusmarkt, erhielten viel Aufmerksamkeit. Tatsache ist, dass der Tourismus während des Platzens der Blase keine Rückschläge erlitt. Offen gesagt hielt die geplatzte Immobilienblase diejenigen im Ausland (hauptsächlich aus Großbritannien) nicht davon ab, sich ewigen Sonnenschein in ihrem Leben oder, vor allem, während des Urlaubs zu wünschen.

Von 2014 bis 2016 erlebte die Costa del Sol einen starken Anstieg des Tourismus, wobei Millionen von Menschen für ihren vergnüglichen Urlaub an die Küste reisten. Wie Sie sich gut vorstellen können, pumpte dies wiederum Milliarden Euro in die Wirtschaft. Von diesem Zeitpunkt an sahen wir, dass sich in Spanien fast ein Wunder geschah. Statistische Daten zusammen mit neuem Interesse und Immobilienkäufen führten dazu, dass Andalusien alleine das Land aus einer massiven Rezession herauszog.

 

Neubauprojekte an der Costa del Sol

Nach der Krise wurden viele Arbeiten und Neubauanlagen an der gesamten Costa del Sol stillgelegt oder blieben fast in einer Art Limbus stecken. Aber mittlerweile wurden diese Neubauten reaktiviert, mit über 250 Promotionen die neue Häuser in Mijas, Fuengirola, La Cala de Mijas, Marbella, auf der Neuen Goldenen Meile und in Estepona anbieten, um nur einige zu nennen.

Jedes Projekt wird von Bauträgern oder ausländischen Fonds, aber auch von lokalen Unternehmen mit eigenen Mitteln oder in Verbindung mit anderen Investoren, vorangetrieben. Aus diesem Grund ist der Immobilienmarkt der Costa del Sol für verschiedene Investorenprofile attraktiv, unter anderem aufgrund seiner Infrastruktur, den guten Verkehrsverbindungen und der über die Zeit stattgefundenen Konsolidierung.

Wie war die Aktivität auf dem spanischen Immobilienmarkt bis Juni 2019?

  • 681 Immobilientransaktionen in den letzten 12 Monaten: +3% jährliches Wachstum
  • Die Immobilienaktivität der Spanier stieg im Vergleich zum Vorjahr um 3%, auf 452.712
  • Die Immobilienaktivität ausländischer Käufer ging im Vergleich zum Vorjahr um 1%, auf 101.969
  • Dies entspricht 18,5% aller Immobilientransaktionen, die in Spanien stattfanden.
  • 42% der Transaktionen wurden von nicht in Spanien ansässigen Ausländern und 58% von in Spanien lebenden Ausländern getätigt!

Internationale Kunden sehr am Kauf an der Costa del Sol interessiert.

Was steht im Jahr 2020 bevor?

Die kurze Antwort ist ganz einfach – der Immobilienmarkt in Marbella und an der Costa del Sol wird voraussichtlich boomen. Wenn wir zurückblicken, können wir klar erkennen, warum – 2018 erreichten die Wohnungsverkäufe in Spanien insgesamt nur das Niveau von 2008, während die Zahl der ausländischen Käufer Rekorde brach.

Auf nationaler Ebene endete 2018, nach Angaben des Ministeriums für Öffentliche Bauten und auf der Grundlage der Zahlen des Nationalen Statistikinstitutes, mit den besten Ergebnissen der letzten zehn Jahre, mit 557.919 verkauften Wohnimmobilien (ohne den Verkauf von Sozialwohnungen), von denen 50.875 Neubauten und 507.044 Verkäufe von Wiederverkaufsobjekten waren. Diese Zahlen stellen einen Anstieg von 9,4% gegenüber dem Vorjahr dar, wobei man im Januar 2019 einen starken Anstieg der Verkäufe feststellen konnte.

Die Wohnungsverkäufe im Gebiet Marbella sind weiterhin stark

Der Immobilienmarkt im Großraum Marbella ist dem nationalen Markt um etwa zwei Jahre voraus und damit etwas reifer. Auf nationaler Ebene, beispielsweise, hat das Verkaufsvolumen von Wohnimmobilien im Jahr 2018 erst das des Krisenjahres 2008 erreicht, während das Verkaufsvolumen im Großraum Marbella jetzt höher ist als in der Spitze der Boomjahre 2006 und 2007, wie aus den Grafiken hervorgeht.

Die Statistiken zeigen nur die Anzahl der verkauften Immobilien, entsprechend der Anzahl der bei Notaren ausgestellten Verkaufsurkunden, reflektieren jedoch nicht Hunderte von Verkäufen im Bau befindlicher Immobilien oder vom Plan weg verkaufter Objekte.

Interessant ist zu sehen, dass das Verkaufsvolumen im Großraum Marbella in den letzten fünf Jahren ungefähr auf dem gleichen Niveau geblieben ist, was einen stabilen Markt zeigt, der sich im Prozess der Konsolidierung befindet, ohne Anzeichen einer Überhitzung wie in der Vergangenheit.

 

Erbschafts- und Schenkungssteuer in Andalusien um 99% gesenkt

Eine der größten Neuigkeiten seit Jahrzehnten für die gesamte Region, nicht nur für spanische Einwohner, sondern auch für Nicht-Residenten, die neue Käufer anziehen wird, ist, dass die Erbschafts- und Schenkungssteuer durch die Regionalregierung (Junta de Andalucía) mit Wirkung vom 11. April 2019 in Bezug auf Ehepartner, Kinder, Enkel und Eltern (Gruppe I und II) praktisch abgeschafft wurde, indem die Steuer mit 99% subventioniert wurde, was als Kontrollsteuer dient.

Diese Änderung macht Andalusien zu einem weitaus attraktiveren Reiseziel, nicht nur für dauerhaft Ansässige, sondern auch für ausländische Investoren und Käufer von Ferienhäusern.